Newsletter Mai 2014

Newsletter Mai 2014

Der Mai neigt sich schon dem Ende zu, der Sommer hält endlich Einzug, und so zieht es auch uns vermehrt raus in die Natur.

Die Sommerlager werfen ihre Schatten voraus, und so steht bei den WiWö ein Elternabend ins Haus, die GuSp absolvierten am Samstag eine Vorbereitungswanderung, die CaEx planen auch ihr Sommerlager und die RaRo kommen vor lauter ausser-häuslichen Aktivitäten gar nicht zum Planen. Aufgrund soviel Aktivität gibt es dieses Jahr deswegen kein Frühlingslager (viele RaRo stecken mitten im Maturastreß, die CaEx fahren aufs erstmals stattfindende CaEx-Bundespfingsttreffen). Wir planen dafür aber, sozusagen als Ersatz, ein Gruppenlager im Winter.

Viele Leiter nahmen Ende April am selbst organisierten Outdoor-Erste-Hilfe Kurs in Vorchdorf teil, wo einen ganzen tag lang in und um Vorchdorf verschiedenste erste-Hilfe-Maßnahmen gelernt und erprobt wurden - mehr dazu im "Bericht aus den Stufen" der RaRo.

Doch es zieht nicht nur Pfadfinder raus in die Natur, nein, es zieht auch ehemalige Pfadfinder wieder zurück zur Gruppe. Deswegen planen wir die Schaffung einer eigenen "Absolventenstufe" für all jene Pfadfinder, die schon selbst mit beiden Beinen fest im Leben stehen - sei es als Eltern, als Alt-RaRo oder Großeltern, als Interessierte oder Motivierte, bald wird es auch für euch eine Möglichkeit geben, aktives Pfadfinderleben hautnah mitzuerleben! Ob es nun eine "Gilde" wird, eine "Alt-RaRo"-Stufe oder was neues, eigenes, wird sich weisen. Ein erster Infoabend dazu ist für Montag, den 23. Juni abends angedacht. Interessierte können sich schon jetzt bei uns melden.

Ausserdem sind wir nach wie vor auf der Suche nach einer dauerhaften Bleibe, da das jetzige Pfadiheim, das uns dankenswerterweise von Familie Dickinger zur Verfügung gestellt wird, nur eine Zwischenlösung darstellt. Vielleicht hat wer eine Idee, wo wir uns dauerhaft niederlassen könnten.

Sodala, vom Abschluß des Pfadijahres 2013/2014 trennt uns jetzt nur mehr ein gutes Monat; Mehr und mehr werden sich die Heimstundenthemen dabei um die Sommerlager drehen, jedoch sollten auch andere Schwerpunkte da nicht zu kurz kommen, wie die folgenden Berichte zeigen sollten: 

Aus den Stufen

WiWö

Bei den WiWö steht diese Woche noch der Elternabend zum Sommerlager ins Haus. Infos dazu hier: http://www.pfadfinder-vorchdorf.com/artikel/einladung-zum-sommerlager-2014-wiwö

Ausserdem waren sie fleissig dabei bei der Müllsammelaktion der Gemeinde, es gab eine Indianerheimstunde und das Belohnungssystem mit "Flöhen" kommt gut an.

 

GuSp

Hier wurde die Seilrutsche wieder abgebaut, mit den WiWö Müll gesammelt und die Patrouillenkisten, die Besteck und Kochequipment für 4-6 Personen beinhalten, kontrolliert. Der Sommerlagertermin wurde vom 14.7. bis 20.7. fixiert.

CaEx

Bei den CaEx dreht sich alles um Planung und Vorbereitung: Das Bundespfingsttreffen um den 7. Juni will vorbereitet werden, ebenso das Sommerlager.

RaRo

Bei den RaRo hat sich dieses Monat vor allem in Sachen Lebensmittel einiges getan. Sie konnten einen Einblick in die Milchgewinnung nehmen. Ebenso dürfen sich einige RaRo nun als Experten der Fleischgewinnung bezeichnen, da die RaRo, gemeinsam mit den RaRo Schwanenstadt, ein ganzes Schwein geschlachtet und zerlegt haben. Da möglichst alles verwertet wurde, haben die RaRo nun Grillfleisch (Karree, Schopf) sowie Würste (Knacker, Krainer) abzugeben. Bei Interesse bitte einfach melden!

Für genauere Beschreibungen der Aktivitäten lassen wir nun aber die RaRo selbst zu Wort kommen:

Outdoor-erste-Hilfe-Kurs (Anna Jungwirth)

Am 26. April nahmen einige Mitglieder unserer Gruppe gemeinsam mit zwei Schwanenstädter Pfadis an einem Outdoor Erste-Hilfe-Kurs in Vorchdorf teil. Nach einer kurzen Einführung verbrachten wir 8 Stunden bei verschiedenen Stationen, wobei nicht nur unser Grundwissen aufgefrischt wurde. Wir lernten unter anderem, wie man mit einfachen Mitteln Erste Hilfe leisten kann und was in unseren Wanderrucksäcken immer einen fixen Platz haben sollte.
 
Melken (Sebastian Ehrengruber)

An einem verregneten Samstag in aller Früh um 8 trafen sich ein paar unerschrockene und abenteuerlustige RaRo aus Vorchdorf und Abtenau in den lustigsten und buntesten Arbeitsklamotten mit ihren Leitern auf einem weit abgelegenen Bauernhof, um dort einen Einblick in die schweißtreibende Arbeit von Milchbauern zu bekommen. Am Anfang wurden die Kühe gemolken, zuerst versuchten sich die unerschrockensten beim händischen Melken, während das richtige Melken mit einer Melkmaschine passierte. In der Zwischenzeit fütterten sie die anderen furchteinflößenden Kühe mit siliertem Gras und Maispflanzen. Eine kleine weiße Katze, die eine traumatische Geschichte hatte, verliebte sich auf den ersten Blick in einen Rover und wollte ihn am liebsten gar nicht mehr verlassen. Danach ging es den Ziegen an den Kragen bzw. die Milch. Das war um einiges einfacher als bei den Kühen, da sie nur wenig Milch geben. Pro Melkgang geben die 12 Kühe dieses Bauern(unser RaRo-Leiter Stefan) ca 125l Mich. Diese wird an die Gmundner Milch verkauft, während die Hofbesitzer aus der Ziegenmilch Käse für den Eigenverkauf herstellen. Nach etwa 3 Stunden wurden die erschöpften RaRo von ihren Leitern entlassen und konnten mit vielen neuen Eindrücken von der Arbeit eines Milchbauern ihren langen und beschwerlichen Heimweg antreten. 

Fleischproduktion (Daniel Puchmayr)

Da Stefan vor einiger Zeit schon die Idee hatte einmal ein Schwein zu schlachten hat er Mitte Mai kurzerhand einen Schlachttermin bei seinem Onkel organisiert. Ziel dieser Aktion war es, uns RaRo den „Fertigungsprozess“ von Fleisch näherzubringen und unser Bewusstsein mit dessen Umgang und der Herkunft zu stärken, da heutzutage ja alles nur mehr im G’schäft gekauft wird.

Also trafen sich einige motivierte RaRo zu unchristlichster Zeit, nämlich am Sonntag um 6 Uhr früh, zum Schlachten bei Stefans Onkel. Nach einem kurzen Exkurs in das Leben des Schweins vor der Zerstückelung wurde auch schon losgelegt. Im Laufe der Schlachtung, die sicher nicht jedermanns Sache war, erhielten wir auch einen Einblick in die Anatomie des Schweines. Auf die nächsten drei Tage aufgeteilt wurden die 140kg Fleisch dann zu den Endprodukten wie wir sie kennen weiterverarbeitet und tiefgekühlt. Einige Teile stehen dabei immer noch zum Verkauf (bitte bei vorchdorf@scout.at anfragen!))

Schlussendlich war es ein Erlebnis, das man nicht jeden Tag erlebt und ihr Zweck definitiv erreicht hat. Natürlich hat dabei der Spaß auch nicht gefehlt.

 

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